
Was muss man eigentlich alles vor einem FSJ in Ruanda erledigen?
Als Erstes muss man eine arbeitsmedizinische Tropentauglichkeitsuntersuchung über sich ergehen lassen. Danach stehen zahlreiche Impfungen an. Verpflichtend ist die Gelbfieberimpfung. Außerdem werden Impfungen gegen Typhus, Meningokokken, Denguefieber, Tollwut und Hepatitis empfohlen. Diese lasse ich natürlich ebenfalls machen. Insgesamt war ich allein für die Impfungen schon sechsmal beim Arzt.
Natürlich muss man auch noch ein Visum beantragen. Für Ruanda lässt sich das zum Glück ganz unkompliziert online erledigen.
Außerdem wird ein Lebenslauf auf Englisch benötigt, was kein großes Problem ist, da man ihn einfach selbst übersetzen beziehungsweise auf Englisch verfassen kann. Schwieriger ist es dagegen mit dem Abiturzeugnis. Meine Schule kann leider keine englische Version ausstellen und möchte auch keine von mir angefertigte Übersetzung beglaubigen. Dafür muss ich mir also noch eine andere Lösung überlegen.
Zusätzlich habe ich einen internationalen Führerschein beantragt. Er ist zwar nicht zwingend notwendig, aber ein praktisches Extra.
Das aufwendigste und gleichzeitig eines der wichtigsten Themen ist jedoch das Spendensammeln. Ich muss meinen Eigenanteil an den Kosten des FSJ selbst finanzieren. Deshalb gibt es überhaupt den Blog, die Website und den Instagram-Kanal, über die ich regelmäßig von den Vorbereitungen und später auch von meinem Jahr in Ruanda berichten werde.
Zur Vorbereitung gehören außerdem mehrere Seminare. Die meisten finden online statt. Das Hauptseminar dauert jedoch eine Woche und findet im August statt. Dort werde ich zum ersten Mal die anderen Freiwilligen persönlich kennenlernen, mit denen ich das Jahr verbringen werde.
Und dann bleibt natürlich noch die Frage: Was nimmt man eigentlich alles mit – und was lässt man besser zu Hause? Zum Glück haben uns ehemalige Freiwillige bereits viele hilfreiche Tipps gegeben und werden uns auch noch eine Packliste zusammenstellen.
